. . . fortsetzung . . .

 

,,Was los?”, fragte ich.
,,Ich muss noch mal mit dir reden…”, murmelte er, sah mich aber nicht dabei an, sondern sah stier den Boden an.
,,Red…”
,,Wieso verdammte scheisse tust du mir so was an?”, platzte er heraus und sah mich an. Ich erkannte die Trähnen in seinen Augen. 
,,Andi ich… ich…”
,,Ich hab dich geliebt, ach was red ich ich lieb dich immer noch… Und du? Du haust einfach ab und dann seh ich dich im Regen mit meinem besten Kumpel stehn?”
Ich schluchzte. ,,Ich wollte das alles nicht… Tom hat mich geküsst und, und dann ging einfach was in mir durch…”
,,Ach ja? Und dann auch noch gleich mit ihm zusammen kommen und wie eine Playboy Schlampe über den Hof Stolzieren, das auch ja wieder mitbekommt, das Miriam Steiner jetzt mit Tom Kaulitz zusammen ist!” 
Ich spürte den Hass bei Toms namen und zuckte sogleich zusammen… Ich wusste selber, das es nicht fair gewesen war…
,,Andi, ich, ich… es tut mir Leid, ich wollte dich nie verletzten…”, jammerte ich.
,,Hast du aber…”
,,Ich weiss und es tut mir so unendlich leid.”
Er sah auf und auf einmal waren wir uns ganz nah.
,,Ich liebe dich Mimi, ich will nicht, das du mit Tom zusammen bist…”, flüsterte er.
Er sagte es. Die worte die ich so hasste in letzter Zeit. Er liebte mich immer noch…
,,Andi, ich weiss doch nicht was oder wen ich liebe ich hab kein Plan über meine Gefühle in letzter Zeit…”, jammerte ich.
,,Dann wird ich dir den Weg schon zeigen…”, flüsterte er, drückte mich gegen die Wand und küsste mich.
Erst machte ich mit, doch dann schaltete sich mein Gehirn wieder ein. War es das was ich wollte? Und verdammte scheisse ich war mit Tom zusammen….
Ich drückte ihn Weg. Er atmete schwer, doch als ich mich zur Seite drehte erstarrte ich. Da stand Tom und starrte und nur an.
,,Tom!”, schrie ich.

Er warf mir einen verächtlichen Blick zu und ging weg. Ich ihm hinterher, Andi mir. Ich hielt ihn an der Schulter fest.
,,Was?!”, schrie er mich an.
,,Tom, es war, Er hat mich geküsst!”, jammerte ich.
,,Und du hast mitgemacht…”, murmelte er.
,,Wollt ich aber nicht!”
Er drehte sich um und sah mich an. Sein Blick war.. So verzweifelt…
,,Tom gibs auf! Sie ist und Bleibt MEINS!”, hörte ich Andi von hinten rufen.
Ich sah mich um. Dort stand er breit grinsend. Der Festplatz war zwar nur wenige vom Basketballplatz entfernt, aber mir viel auf das ich Tom eben bis dahin gerade einfach nachgelaufen war. Die anderen Standen da, also Andis Clique, mit Bier in der Hand. 
Tom drehte sich um und warf ihm einen Hass erfüllten Blick zu.
,,Ach ja?”, fragte er.
Andi lachte und kam auf ihn zu.
,,Ja?”, grinste er und schubste ihn an den Schultern von sich weg.
,,Niemals!”, schrie Tom und schubste zurück.
Was folgte, war eine Schlägerei. Aber was für eine. Ich stand nur da und war kurz vor einem Nervenzusammenbruch.
,,Andi! Tom!”, hörte ich Georg und Bill hinter mir rufen.
Die freunde von Andi, die zuerst gegrölt hatten, schritten nun auch ein und zogen die beiden auseinander. Keuchend standen sie sich gegenüber.
Ich schüttelte nur den kopf. Wie sie dastanden…
Georg hielt Tom mit Alles Kraft fest, Pat Andi. Bill nahm mich in den Arm.
,,So geht das nicht weiter! Mimi entscheide dich endlich!”, schrie Pat.
Die beiden Jungs sahen mich an. Ich hielt es nicht aus…
,,Dann müssen wir das eben anders regeln…”, schnaufte Pat.
,,Und wie?”, fragte Georg.
Andi sah zum Basketball Platz hinüber.
,,Ein Match, 3 Gegen 3... Wer zuerst 10 Punkte hat bekommt sie…”, murmelte er.
Tom nickte. Georg lies ihn los und sie liefen zu Andi hinüber. Tom warf mir einen “Ich schaff das schon!” Blick zu.
,,Ich nehm Georg und Gustav!”, sagte er und ging auf den Platz.
Andi nickte. ,,Pat? Rob?”
,,Haben die denn nen Kompletten schlag?”, fragte ich verzweifelt.
,,Ich hab keine Ahnung…”, murmelte Bill. Wir gingen auf den Platz und stellten uns in eine Ecke. Die anderen Stellten sich alle um das Feld herum.
Andi und Tom sahen sich Hasserfüllt an. Sie würden kämpfen. Und wie sie das würden…
Mike stellte sich in die Mitte die beiden neben ihn, sich gegenüber und warteten darauf den Ball, den wir hier immer parat liegen hatten, zu fangen.
Ich zitterte und griff nach Bills Hand. Das war doch Wahnsinn was die da veranstalteten. Ich war doch kein Preis, den man bei einem billigen Basketball spiel gewinnen konnte. Bill nahm mich in den Arm, das war gut…
Und los gings. Tom war im Ball besitz und es sah gut aus für sie. Georg und CO waren klar im Vorteil da sie, Tom ausgenommen, nicht so lange und weiter Klamotten anhatten und dadurch eine bessere Bewegungsfreiheit hatten. Erster Korb für Tom. Sie kämpften beide verbissen und ich hatte kein Plan mehr, für wen ich denn sein sollte… Doch Andi holte auf. Schließlich stand es 8 zu 8. Der nächste Korb würde entscheiden, wer mich bekommen würde… So lächerlich das auch klang. Ich kam mir selber blöd vor…
Georg hatte den Ball. Er rannte und… wurde von Rob zur Seite gestoßen. Er griff sich den Ball und spielte ihn Andi zu, der ihn fing und… traf.
Die Menge johlte. Tom drehte sich zu mir und sah mich an. Mit diesem Blick, er war so traurig, so, so… Entschuldigend?
Mein Herz pochte. Andi kam zu mir, nahm mich in den Arm und küsste mich auf die Wange.
,,Verpiss dich du Looser, sie gehört mir!”, schrie er Tom zu.
Tom war ihm einen Hass erfüllten Blick zu, sah mich dann noch mal verzweifelnd an und stapfte davon. Einfach weg.  Und ich stand da, lag im Arm vom Andi… Meinem Besitzer?
Ich sah ihn an, wie er da stand mit mir im Arm und sich bejubeln lies. Und in diesem Moment begriff ich, was das einzig richtige war… Ich hatte es schon beim Spiel gecheckt, das ich für Tom gewesen war und nicht für Andi…
Ich riss mich von ihm los und rannte weg.
,,Mimi?!”, rief er mir hinterher.
Nein, ich würde nicht zurück kommen… Niemals mehr würde ich wieder kommen zu ihm gehn, niemals! Ich suchte nach Tom, und schießlich fand ich in wie er allein am Fluss stand und Steine ins Wasser schmiss.
,,Tom?”, fragte ich vorsichtig.
,,Geh weg! Du gehörst Andi, er hat dich gewonnen!”, murmelte er und starrte weiter aufs Wasser.
,,Bin ich eine Trophäe oder was?”, fragte ich und kam näher.
Er drehte sich um und sah mich an. Dann schüttelte er den Kopf.
,,Du willst sicher kein Looser wie mich… Ich konnt dich nichtmal für mich gewinnen…”, murmelte er und sah auf den Boden.
,,Das hast du schon längst…”, flüsterte ich, nahm seinen Kopf und Küsste ihn.
Ja, er war der Richtige. Ich wollte niemand anders, keinen Andi, niemand!
Er lies von mir ab und lächelte.
,,Ausser du willst mich nicht mehr…”, sagte ich. 
Er hob eine Augenbraue hoch. Dann nahm er mich hoch und ich lag in seinen Armen… wie ein baby… so wie es früher immer gewesen war…
,,Meine Prinzessin!”, sagte er und küsste mich wieder.
Ja er war es… Ich liebte ihn… fürimmer… ihn… Tom Kaulitz!

Am nächsten Tag kam Georg zu mir. Ich hatte kein Plan, wieso ich mich genau ihm anvertraute, aber naja. Ich hatte den Test geholt aber die Unterstützung brauchte ich. Er lies sich neben mir auf die Couch fallen.
,,Was sagt dein Gefühl?”, fragte er und sah mich an.
,,Ich weiss es nicht…”, murmelte ich und drehte das Päckchen in meinen Händen.
Er lächelte. ,,Tus.. Dann wissen wirs…”
Ich nickte und ging auf Toilette. Ich traute mich nicht. Einfach… Es war…
Mimi, tus einfach!, murmelte mein Hirn und ich wünschte, das es damals was gesagt hätte, wo ich in der gegend rumgefiqut hatte. Oi…
Also tat ich es. Wenig später kam ich aus der Toilette.
,,Und?”, fragte Georg und sah auf.
,,Dauert 5 Minuten…”, murmelte ich und legte das ding auf ein Stück papier auf den Tisch.
Er nahm mich in den Arm. ,,Alles wird gut, ja?”
Pah, das hatte Tom damals auch gesagt… Oi… Aufeinmal klingelte sein Handy. Er ging ran.
,,Ja?
Wieso denn jetzt ich kann jetzt nicht!
Können wir das nicht wann..
Nein ich kann hier nicht weg!
Des könnnt ihr doch nicht machen!
Boah ja ich komm!”
Ich sah ihn erschrocken an.
,,ich muss zum Studio. Pat und Dave machen stress die wollen des Album endlich fertig bekommen…”, nuschelte er.
Wunderbar. Jetzt genau jetzt musste diese Spacken das Album fertig machen. Die 4 hatten nämlich mittlerweile nen Vertrag bei Universal und waren gerade dabei ihr Album aufzunehmen.
,,Jetzt?”
,,Hmm.. Tut mir soo leid ehy… Meinste du schaffst des ohne mich?”, fragte er.
Ich machte den Test ja eigentlich nur wegen ihm, und, und ich war ja eh nicht schwanger. Ausserdem, ihre Karriere ging vor. Ich nickte.
,,Ich bin so schnell wie möglich wieder da ja?”, sagte er, drückte mich noch mal und ging dann.
Ich hörte die Tür ins Schloss fallen und lies mich selbst in die Kissen plumpsen. Scheisse ehy, bisschen Unterstützung wäre schon gut gewesen. Ich stand auf und ging im Raum hin und her. So nervös war ich ja noch nie gewesen… Aber wieso überhaupt? War ja nicht schwanger… Schließlich klingelte die Küchen uhr, die ich mir gestellt hatte. Fuqu… Langsam schritt ich auf den Tisch zu und nahm das ding wieder in die Hand. Ein Streifen nicht schwanger… Zwei Streifen schwanger.
Einer war da. Bitte, lass keinen zweiten mehr kommen! Bitte! Ich lehnte mich gegen die Wand. Mir liefen Trähnen über die wangen als ich erneut auf das Display sah. Nein, nein, nein…

Ich lies mich die wand runter gleiten. Und da saß ich nun. Allein. Verlassen. Naja so allein war ich ja nicht… Ich betrachtete meinen bauch. Das durfte doch alles nicht wahr sein…
Irgendwann verkroch ich mich in mein Zimmer und versuchte etwas zu schlafen. Durch das Klopfen an meiner Tür wurde ich aufgeweckt.
,,Ja?”, meinte ich verschlafen und rappelte mich hoch.
,,Hey!”, lächelte Georg und kam rein.
Als er mich sah, machte er gleich ein Besorgtes gesicht. Er hockte sich auf mein Bett und strich mir übers Haar.
,,Nicht gut ausgefallen, hmm?”, fragte er leise.
,,Doch Iser… Des isses ja grad… Er is positiv!”, schluchzte ich.
Er nahm mich in den Arm. Ich heulte mich erstmal noch mal aus. So richtig. Das mochte ich so an Georg, bei ihm konnte man einfach da sitzen und ihm sein Shirt voll heulen, und er blieb ruhig sitzen und wartete bis man sich beruhigt hatte.
,,Und was willst du jetzt machen?”, fragte er als ich mich einigermaßen beruhigt hatte.
,,Ich weiss es nicht…”, murmelte ich.
,,Ähm… Ich weiss die Frage is jetzt unpassend aber… von wem isses eigentlich?”, fragte er vorsichtig und sah mich streng an.
Püh, das war ja sowieso das beste an der ganzen sache, ich wusste es nicht! Es könnte Andi, genauso gut wie Tom sein. Immerhin hab ich in letzter Zeit mit beiden geschlafen…
,,Keine Ahnung…”, murmelte ich und lies mich nachhinten fallen.
Er zog eine Augenbraue hoch. ,,Wenn Tom schwanger wär, hätt ich so ne Antwort erwartet aber bei dir?”
Ich musste grinsen, bei der Vorstellung, das Tom schwanger is…
,,Immerhin hab ich erst kürzlich Freund tausch gemacht…”
,,Hmmm…”
Nachdenklich legte er seine Stirn in Falten.
,,Also wir hätten da Andi und Tom…”, stellte er fest.
,,Yo…”, murmelte ich.
,,Kann man das nicht irgendwie rausfinden?”, fragte ich.
,,Na wenn es da is Vaterschaftstest…”
,,Solang kann ich doch nicht warten!”
Nein, konnte ich ganz bestimmt nicht. Ganz blöd waren die zwei ja schließlich auch nicht. Würden ja merken, das ich auf einmal n bisschen zu nehmen würde… Und irgendwie stellte ich es mir etwas komisch vor, vor den beiden zu stehn und zu sagen “Hey Jungs ich bin schwanger, und in 9 Monten is einer von euch Vater!”
,,Hmm… Meine Mum is ja Arzthelferin, soll ich die mal fragen?”, fragte er.
Na toll, ich mein ich mochte Georgs Mum, aber ich mein… Die sollte nicht unbedingt wissen, das ich wild in der gegend rumpoppte und nicht mal wusste, von wem ich schwanger war…
,,Hmm… aber sag ihr nicht das ich schwanger bin ja?”, murmelte ich.
,,Ich versuchs…”, meinte er und stand auf.
,,Nicht gehen, bitte, ich halt des nicht aus. Nicht hier allein…”, flehte ich.
,,Hmm… willst mit zu mir? Bevor dir hier des dach aufn kopf fällt?”, fragte er ganz lieb.
Ich nickte, packte mir schnell ein paar sachen zusammen und stieg dann zu Georg ins Auto. Ganz ehrlich, ich traute seinen Neu gewonnen Fahrkünsten (Er hatte den Führerschein schon ganze drei wochen&hellip nicht wirklich aber das war mir in dem Moment scheiss egal…

Ich hörte Georgs Mutter in der Küche herumwerkeln als wir das Haus betraten. Georg warf einen geschockten Blick in die Küche, da es allgemein bekannt war, das seine Mum einfach nicht kochen konnte…
Wir verschwanden in sein Zimmer wo ich mich direkt auf sein Bett schmiss.
,,Und was machen wir jetzt?”, fragte ich und beobachtete ihn, wie er eine CD einlegte.
,,Ich denk wir fragen beim Abendessen… Wenn meine Mum mal wieder ihr verkorkstes essen auftischt und am schluss eh was vom Pizza Service bestellt, is denk ich ne gute Gelegenheit…”, grinste er und lies sich auf die Couch fallen.
Ich nickte.
,,ESSEN!”, hörten wirs aus der Küche brüllen.
,,Auf in den Kampf…”, murmelte Georg und zog mich hinter sich her in die Küche.
,,Ach hallo Miriam! Ich wusste gar nicht das du mitisst, nun hab ich nicht so viel gemacht…”, sagte sie traurig und stellte noch nen Teller hin.
,,Och sie kann die hälfte von mir haben!”, murmelte Georg und buchsierte mich auf einen Platz.
Danke Georg, Nein danke… Mir waren die Kochkünste seiner Mutter nur allzu vertraut… Sie stellte uns das “Essen” vor die Nase und Georg und ich runzelten die Stirn.
,,Keine Sorge, hab ich nur warm gemacht… Is Tiefgerfrohren…”, sagte sie beim anblick unsrer Gesichter.
Georg, der seiner Mutter anscheinend nicht mal zutraute, etwas aufzutaun, fing mit einem seufzten an zu essen. Hmm… Naja so schlecht wars nicht mal für ihre Verhältnisse…
,,Ähm Mom? Wie is des eigentlich, wenn man schwanger is, kann man dann schon vor der Schwangerschaft rausfinden, wer der vater ist?”, fragte Georg betont beiläufig.
Geschockt sah sie hoch und presste ein entsetztes “Georg!” zwischen den Lippen hervor.
,,Er is nicht schwanger, keine sorge Patricia!”, giggelte ich.
,,Also mein Schatz, ich weiss ja wie Männer sind, aber wenn du Geld für Kondome brauchst, kannst du doch immer zu mir kommen!”, meinte sie besorgt und strich ihm übers Haar.
,,Was? Nein! Ich bin nicht schwanger und von mir is auch niemand schwanger, also so viel ich weiss…”, brabbelte er.
Ich zog bei “So viel ich weiss” Ne Augenbraue hoch.
,,Na dann…”, antwortete seine Mutter, die jetzt schon etwas beruhigter klang.
,,Aber, kann man das rausfinden?”, fragte er erneut.
,,Ich weiss zwar nicht, wozu du so was wissen willst, aber, man kann durch Berechnung des befruchtungstermins, herausfinden, wann das Kind gezeugt wurde. Also, wenn man nicht mit zwei Männern an einem Tag geschlafen hat, und noch ungefähr weiss, wann man mit wem dann kann man das durch aus rausbringen.”, meinte sie und aß weiter.
Georg warf mir einen “Wehe du hast mit beiden am selben Tag gefiqut” blick zu. Mir fiel ein kleiner Stein vom Herzen. Ne hatte ich nicht… also soviel ich wusste…
,,Und wer kann so was errechnen?”, fragte er.
,,Frauenarzt macht das…”, schlurfte sie.
,,Na wenigstens Leben wir noch!”, grinste Georg als wir wieder auf sein Zimmer gingen.
,,Ich muss also zum Frauenarzt!”, stellte ich fest und flatschte mich wieder auf sein Bett.
,,Jo…”, murmelte er, ,,Viel Spass!”
,,Geeeooorrg?”, fragte ich und setzte meinen Hundeblick auf.
Den Teufel würde ich tun, da allein auf zukreutzen.
,,Oh Nein vergisses! Ich tu echt viel für dich, aber das nicht!”, wehrte er gleich ab.
,,Büddeee!”, jammerte ich und zog ne Schnute.
,,Näää…”, machte er wieder.
Ich blinzelte und quetschte ein paar Krokodilsträhnen heraus. Wäre doch gelacht, wenn ich den nicht noch dazu bringen könnte…
,,Ach, na gut…”, machte er und guckte mich an. ,,Aber auch nur weils du bist…”

Am nächsten Tag (Samstag) Strapazierten wir zu diesem Bekloppten arzt. Ich war hellauf nervös und grabschte nach Georgs Hand.
,,Hallo?”, warf ich der Empfangstusse rüber und stellte mich etwas komisch fühlend ihr gegenüber.
,,Guten Tag was kann ich für sie tun?”, wurden wir begrüßt.
,,Ähm, also, wir wollte, wegen, schwangerschafts-…”, stotterte ich vor mich hin.
Sie musterte uns und sah dann in ihren unterlagen nach.
,,Schön, das heutzutage wenigstens noch ein Paar Typen zu ihrer Freundin stehen und sogar mit ihr zum Frauenarzt gehen!”, murmelte sie.
,,Wir, wir sind nicht zusammen!”, protestierte Georg.
Jetzt guckte sie noch komischer. ,,Die Jugend heutzutage, in der Gegend rumschlawenzeln und dann nicht mal zusammen sein!”, zischte sie.
Ich sah Georg komisch an, der Schluckte und sah angestrengt auf den Boden.
,,Also, sie zwei haben glück, gerade hat ein Patient abgesagt! Gehen sie noch mal ins Wartezimmer, ich hole sie dann gleich!”, sagte sie und setzte ein gekünsteltes Lächeln auf.
Etwas unbeholfen schleppten wir uns in Wartezimmer. Da saßen Mütter, die dringend mal die Super Nanny notwendig hätten, andere im Buisness Anzug und wieder andere, sahen so aus als… Naja egal.
Als wir hineingingen schauten alle auf. Ein paar zogen die Augenbrauen zusammen und liesen ein “Nicht mehr lange dann ist der auch weg…” oder “Männer sind schweine” oder einfach nur “Tzz Männer” Hören.
,,Irgendwie fühl ich mich hier nicht sicher…”, murmelte er und zupfte nervös an seiner hose herum.
,,Wieso denn?”, fragte ich und sah ihn an.
,,Is ja wie bei der Raubtierfütterung! Lauter Emanzen, die nur darauf scharf sind, nen Mann zu schlachten…”, zischte er.
Anscheinend hatten das ein paar gehört, denn sie sahen wütend auf und schmissen Georg vernichtende Blicke zu. Der griff sich meine Hand und wurde in seinem Stuhl immer kleiner.
,,Miriam ähm…”, plapperte die Sprechstunden hilfe und schaute ins Zimmer.
,,Das bin ich!”, lächelte ich und Georg machte, das er so schnell wie er konnte aus dem Raum rauskam.
,,Noch ne Sekunde länger und die hätten mich zu Hackfleisch verarbeitet…”, murmelte er.
Ich grinste. Armes Georg. Zusammen liefen wir in den Raum. Die Ärztin saß schon am Tisch und sah uns genauso musternd an. Georg verzog das Gesicht.
,,Hallo, wieso seit ihr denn hier?”, fragte sie ganz freundlich.
,,Also, ich ähm, bin schwanger…”, murmelte ich.
,,Aaah!”, sie nickte, ,,Find ich aber lobenswert das manche Väter doch noch zu ihren Kindern stehn!”
Georg verdrehte die Augen. ,,Ich bin nicht der Vater…”
Sie sah ihn komisch an.
,,Und… ich würde gerne rausfinden von wem das Kind ist. Seine Mum hat gesagt, das kann man duch errechnen des Befruchtungsdatums…”, murmelte ich.
,,Durch aus kann man das ja. Wissen sie denn sicher das sie schwanger sind?”, fragte sie.
,,Wir haben einen Test gemacht…”, sagte ich.
,,Achso. Aus der Drogerie nehme ich an?”
,,Ja…”
,,Nun, da sie schon einmal da sind, testen wir es lieber erneut, solche Tests sind manchmal nicht ganz sicher! Dann rechnen wir ihnen auch gleich noch aus, wann es passierte und in welchem Monat sie sind…”, sagte sie freundlich.
Ich schnaufte auf. Ich war also vielleicht doch nicht schwanger.
,,Und was muss ich dafür machen?”, fragte ich.
,,Nun, wir machen hier den Test. Wird nicht lange dauern!”, sagte sie.
Sie erklärte mir alles und schickte Georg ins Wartezimmer. Der warf mir noch mal einen verzweifelten blick zu und pisste sich dann. Als ich den Test gemacht hatte, wannte sich die Ärztin noch mal an mich.
,,Ich werde ihnen spätestens Morgen bescheid geben ja? Meine Sekretärin hat ja ihre Nummer notiert!”
Ich nickte glücklich und hohlte dann Georg aus dem Wartezimmer.
,,Und?”, fragte er und stürmte an mir vorbei durch die Tür.
,,Bekomm morgen bescheid…”, murmelte ich und strich über meinen Bauch.
Er lächelte. ,,Komm wir schaffen das!”, flüsterte er und nahm mich in den arm…

Am Dienstag war ich hibbeliger denn je. Ich war Gestern und heute einfach nicht zur Schule gegangen. Ich konnte einfach nicht… Daheim lag ich in meinem Bett. Aufeinma klopfte es.
,,Poch, Poch!”, sagte jemand und kurz darauf stand ein grinsender Tom im Raum.
Er hockte sich zu mir aufs Bett und sah mich besorgt an.
,,Was los?”, fragte er.
,,Nix!”, sagte ich und zwang mich zu einem lächeln.
,,Na dann..”, meinte er und fing an mich zu küssen.
Oh nein Tom ich würde jetzt nicht mit dir schlafen! Nicht jetzt… In dem Moment klingelte das Telefon. Ich rannte hin.
,,Ja?”, fragte ich und sperrte mich ins Bad.
,,Gynologische Praxis doctor Settele, spreche ich mit Fräulein Miriam?”, fragte die Frau am Telefon.
,,Ja…”, schnaufte ich.
,,Guten Tag! Wir haben ihre Ergebnisse!”
,,Und?”, schnaufte ich.
,,Also, ich darf gratulieren! Sie sind tatsächlich schwanger! Der errechnete Befruchtungstermin ist der 5.2.2005!”, meinte sie.
,,Danke…”, keuchte ich ins Telefon und lies mich auf den Boden sinken.
5.2. . Andis Geburtstag. Da hatte ich nur mit einem Geschlafen… Tom. Tom war der Vater. Wenigstens etwas beruhigendes. Als ich mich einigermaßen beruhigt hatte, ging ich zurück in mein Zimmer. Dort lag Tom auf meinem Bett und zappte im TV rum.
,,Wo warst du so lange?”, fragte er und runzelte die Stirn.
,,Georg hat angerufen…”, log ich.
Georg. Genau den musste ich noch anrufen und ihm alles sagen. Er nickte und glaubte mir. Ich legte mich zu ihm aufs Bett. Ihm. Tom. Dem Vater meines Kindes…
Etwas genervt schaffte ich es doch tatsächlich, Tom nach 2 Stunden nachhause zu bekommen. Sichtlich geknickt, das er kein Schäferstündchen bekommen hatte, trabte er davon. Ganz ehrlich, mir war es egal, den ich lief zur Bushaltestelle und nahm den Bus nach Magdeburg. Als der Bus endlich richtig hielt rannte ich richtig zu Georgs Haus. Seine Mutter machte auf und sah mich leicht verstört an.
,,Miriam?”, sagte sie so freundlich wie möglich, doch ich konnte in ihren augen sehn, das sie sich dachte “Was macht die nun wieder hier?”.
War mir aber herlich egal. Ich strampelte hoch in Georgs Zimmer, klopfte nicht an, sondern stürmte einfach so hinein.
Geschockt sah er auf. ,,MIMI!”, rief er vorwurfsvoll.
,,Sorry!”, keuchte ich und lies mich auf sein Bett fallen.
,,Na?”, fragte er und lächelte.
,,Tom… is… Der… Vater..”, keuchte ich immer noch.
Puh war ich kaputt! Georg lächelte, stand auf und hockte sich neben mich.
,,Wenigstens etwa gutes…”, grinste er und nahm mich in den arm.
Und irgendwie wünschte ich mir in diesem Moment, das Kind wäre von ihm…

Gott was hatte ich nur für ein krankes denken? Wenigstens war ich nicht von Andi schwanger, das hatte meine eh schon verwirrte Welt noch mehr durcheinander gewirbelt.
,,Wie willst dus ihm eigentlich sagen?”, fragte er und starrte an die Wand.
Ich hatte ganz ehrlich keine Ahnung. Überhaupt keine. Nada. Nichts. Niente.
,,Kein Plan…”, murmelte ich.
,,Also ich würd sagen… mach ihn langsam damit vertraut… so… mach so Andeutungen… Irgendwann checkt ers dann schon!”, murmelte er.
Super Idee Georg… Super…

,,Liebst du mich?”, fragte er und sah  mich an.
Mich seine Ex Beste Freundin. Mich Seine Feste Freundin. Mich mimi. Ich liebte ihn. Voll und ganz. Das war mir spätestens da klar geworden, da beim Basketball spiel.
Es war Juli. Die letzten wochen in der Schule. Ich wusste nicht wirklich, wieso ich der Meinung war, das Georg vielleicht der Bessere Vater wäre… Okay er war älter und reifer und er wusste vor allem davon. Aber Tom war Tom. Und dafür Liebte ich ihn.
,,Überalles in dieser Welt”, lächelte ich und sah ihn an.
Diese Braunen Augen faszinierten mich immer wieder. Er nahm mich in den Arm und drückte mich fest an sich.
,,Ich muss dir was sagen…”, murmelte er.
Oh gott so hatte er bei seinen ex Freundinnen immer angefangen wenn er sie betrogen hatte. Was würde denn jetzt kommen?
,,Was?”, fragte ich verstört.
Er setzte sich auf und nahm meine Hände in seine.
,,Wir veröffentlichen doch bald unsere erste Single ne?”, fragte er und sah mir fest in die Augen.
,,Hmm…”, murmelte ich.
,,Und… Du musst wissen ich liebe dich über alles ja? Du bist alles für mich, die Schönste und beste weißt du das?”, fragte er.
Ich nickte. Was wollte er nur?
,,David hat also…”, stammelte er und sah auf den Boden.
,,Was?”, fragte ich erneut und hob seinen Kopf hoch.
,,Also… Wir werden ja jetzt berühmt… Und… dann hab ich nicht mehr so viel Zeit… ”, murmelte er.
,,Und das heisst?”, fragte ich.
,,Ich will nicht mit dir schluss machen… Aber… Ich weiss nicht… Meinst du, wir schaffen das?”, fragte er und sah mich an.
Trähnen sammelten sich in seinen Augen. Geheimhalten. Alles. Konnte ich das? Konnte ich es wirklich ertragen? Ich sah in seine Augen. Ich liebte ihn, egal was er tun würde. Und lieber nur halb als gar nicht…
Ich nickte und küsste ihn. ,,Ja…”
Er lächelte. Küsste mich. So wie es nur er konnte… Ich würde es durchhalten. Klar würde ich das. Ich wusste ja das er nur mich liebte…
Wir legten uns wieder hin.

Am nächsten Morgen wurde ich durch einen Kuss geweckt… Mal wieder… Ich sah auf und sah einen Grinsenden Tom über mich.
,,Na komm, Frühstück!”, grinste er.
Ich stand auf und wir zogen uns an. Etwas verschlafen tapste wir anschließenden die Treppen runter.
,,Morgen!”, murmelte ich und sah Chantal und Bill am Frühstückstisch hocken.
,,Schönen guten Morgen!”, begrüßte mich Bill und schien extrem gute Laune haben.
,,Was los?”, fragte ich und zog eine Augenbraue hoch.
,,Wir fahren Heut nach Berliiiin! Video Drehn…”, war die Antwort.
Ich grinste und hockte mich ihm gegenüber. Tom hockte sich neben mich und grinste ebenso breit.
,,Ich freu mich so ehy! Des wird sooo geil!”, sagte er und die Euphorie in seiner Stimme war nicht zu leugnen.
Die tatsache, das er mir gestern noch irgendwie schmackhaft gemacht hatte, das ich jetzt die Nummer 2 war, ignorierte er. Chantal und ich grinsten uns an.
,,Hast du bock dann später mit mir Shoppen zu gehen?”, fragte sie.
Ich hatte echt kein plan wann ich das letzte mal mit einem Girl in der Stadt war, aber ich war begeistert.
,,Na klaro!”, grinste ich, ,,Wann müsst ihr weg?”
,,So um… 11?”, antwortete Tom und sah auf die Uhr.
Noch eine Stunde…. Als wird fertig gegessen hatten, packte ich meine Sachen zusammen, drückte Tom noch nen Kuss auf den Mund und ging dann mit Chantal in die Stadt. Die war echt nett. Mehr als nett. So eine “Man muss mich einfach gern haben”-Tuss. Normalerweisse hatte ich es ja überhaupt nicht mit solchen weibern, aber naja…
,,Also, ich würd das mit dem Shirt hier kominieren!”, sagte sie und hielt mir nen Jeans Mini und ein Rosa Top vor die Nase.
,,Hm.. Kay aber des da sieht auch ganz toll aus!”, grinste ich und zeiget auf ein Shirt.
Schlussendlich entschied ich mich für ihre Kombie. Nen Guten Geschmack hatte sie ja, und wir mussten ja irgendwie sowieso nen ähnlichen haben, schließlich waren wir ja mit Zwillingen zusammen. Bei einem Eiscafe sprach sie mich auf die Bandsache an…
,,Hat Tom mit dir auch gerdet?”, fragte sie.
Ich zog an meinem Cafe und sah sie an. ,,Jo…”
,,Und wie hast du reagiert?”
,,Naja, hab halt gesagt, passt schon… Blieb mir ja nix andre übrig…”, murmelte ich.
,,Ich find das Mega scheisse irgendwie… Aber ich versteh sie schon auch… Sie haben ja ewig drauf hingearbeitet…”, murmelte sie.
Oh ja das hatten sie. Ich war schon dabei als sie noch “Lauf & Schrei” Hießen, dann als Georg und Gustav dazu kamen, und als sie von David Jost angelabert wurden. Ich sollte eine Biographie über sie schreiben… Schließlich wusste keiner so gut über Tokio Hotel bescheid wie ich.
,,Schon… Is ja auch irgendwie cool wenn du siehst wie alle weibsen sie ankreischen, und du sie hast…”, grinste ich.
Sie nickte. ,,Auf gute Promi-Frauenschaft!”
,,Auf gute Promi-frauenschaft!”

,,Wo bleiben die denn?”, fragte ich Chantal.
,,Kein plan…”, murmelte die.
Es war Montag und ich hatte mich aufgerappelt wieder in die Schule zu marschieren, doch von Bill und Tom fehlte jede Spur.
,,Die haben doch an einem Seh gedreht ne? Vielleicht sind se ja ersoffen…”, witzelte Tobi.
Ich zog eine Augenbraue hoch.
,,War ja nurn Witz…”, meinte der gleich.
Ich lies meinen Blick über den Schulhof kreisen. Das, das war doch Simones Auto? Ja war es! Und Tom und Bill stiegen gerade aus.
Ich rannte auf Tom zu und als er mich sah kam er mir entgegen. Ich lies mich einfach in seine Arme fallen und er wirbelte mich herum. Als er stehn blieb, lächelte ich ihn glücklich an.
,,Und wie wars?”, fragte ich.
,,Geeeeil!”, sagte er und nahm mich an die Hand.
Zusammen mit Bill liefen wir zu Chantal und Tobi.
,,Will auch so ne Begrüßung!”, schmollte Bill und zog ne Schnute.
,,Och…”, machte Chantal, lies sich in seine Arme fallen und Küsste ihn.
Tom setzte sich auf die Bank und ich mich auf seinen Schoß.
,,Also, erzäähl mir aaaales!”, befahl ich.
,,Des war so mega genial! Also, wir stehn im Kornfeld und dann sind wir noch im Wasser, meine Dreaths sind immer noch ganz nass aber egal!”, grinste er.
,,Wir warn im Wasser gestanden und so aber überall diese ganzen frecher!”, schimpfte Bill.
,,Dir hat ja auch n Vogel aufn Kopf geschissen!”, grinste Tom.
Ich fing das Lachen an.
,,Des is so überhaupt nicht komisch, Tom!”, schimpfte er weiter.
Es klingelte und wir gingen rein. Toms hand lies ich die ganze zeit nicht los, fühlte mich irgendwie sichere damit.
,,Ach übrigens, in zwei wochen sind wir bei Top of The Pops!”, grinste er.
,,Echt jetzt?”, fragte ich.
,,YEAH!”
Wie geil war das denn bitte? Wir spazierten ins Klassenzimmer. Hehe Als Paar.
,,Sag mal, ganz ehrlich… Wie lang seit ihr wirklich schon zusammen?”, grinste mir Wiebke zu, die hinter mir saß.
,,Paar wochen…”, sagte ich.
,,Ja klar…”, zwinkerte sie.
Tratschtante. Die war eh schon immer der Meinung, zwischen uns war schon immer was gelaufen…

,,Miiimiii?”, schrie Tom.
,,Bin ja schon da!”, murmelte ich und schmiss mich neben ihn auf die Couch.
Die versammelte Band samt Freundinnen hockte da.
,,Aaaalso gleich kommen wir! Gleich!”, grinste Bill.
Heilige Scheisse. Die vier waren mehr als nervös wenn ich echt war, war ich das auch.
,,…Und jetzt kommen 4 Junge Typen aus Magdeburg mit ihrem Video. Also, jetzt kommen Hong Kong Motel mit Durch den Orkan… Nein ich mein Natürlich Tokio Hotel mit Durch den Monsun!”, laberte Klaas.
,,Wir kommen! WIR KOMMEN!”, kreischte Bill.
Ich grinste.
,,…das Fenster öffnet sich nicht mehr, hier drin ist es voll von dir und leer…”, sang Bill.
Als es vorbei war, wurde erstmal richtig angestoßen!
,,Das war soo geil!”, grinste Chantal.
,,Und mein Tomschen sieht mit offenen Dreaths so schnuckelig aus!”, grinste ich und kniff ihm in die Backe.
,,Heeey! Ich bin nicht schnuckelig!”, wehrte sich Tom.
,,Gut dann eben geil!”, grinste ich und küsste ihn.
Er grinste. Georg warf mir einen vielsagenden Blick zu. Jaaa, ich würde es ihm schon noch sagen… Aber der Moment gerade war viel zu schön, um ihn für so was aufzugeben…

Eine woche später saß ich im Backstage Bereich von Top of The Pops. Tom hatte mich als “Seelische Unterstützung” mitgeschleppt. David war zwar nicht unbedingt angetan von der Idee aber naja. Backstage wars echt geil. Überall wuselten Leute rum, Tom & Co zitterten vor Nervosität und ich selbst saß einfach nur da und sah dem ganzen treiben grinsend zu.
,,Grins nich so, des macht mich nur noch nervöser!”, meckerte Tom und zupfte nervös an seiner Hose herum.
,,Leute? Mein Kajal is weg!”, jammerte Bill und rannte wie ein aufgescheuchtes huhn hin und her.
Ich kramte meinen heraus und drückte ihm ihn in die Hand.
,,Danke!”, keuchte er und platzierte sich vorm Spiegel.
Georg saß da und starrte die Wand an. War bei ihm so ein Ritual geworden. Gustav hämmerte irgendwo drauf rum. Komische Band…
,,Leute? Ihr müsst auf die Bühne!”, sagte David.
Tom sah mich noch mal an, kam zu mir und küsste mich.
,,Du schaffst das großer!”, flüsterte ich ihm zu.
Er nickte. Ich umarmte die andren drei noch, dann verschwanden sie aus der Kabine. Und ich saß hier… allein. Ich beschloss auf den gang rauszugehn, wo ein Monitor stand auf dem Man die ganze Show verfolgen konnte. Bill sah aus als würde er den Boden knutschen… Diese Gesangsart und weisse hatte er sich seit n Paar Monaten angewöhnt was ich äußerst Merkwürdig fand. Aber naja, war halt Bill und der hatte schon immer seine Macken… Erst das Fingernägelkauen, dann das ewige rumhopsen, die Röcke… und jetzt eben den Boden abknutschen. Mir sollte es ja recht sein, solange er damit glücklich war. Schließlich kamen die Jungs wieder von der Bühne mit einem so was von breiten grinsen. Ich jumpfte Tom in die Arme, der immer nur wieder “Ich bins ehy!” vor ich hinmurmelte.
,,Jaaa du bist es mein Held!”, grinste ich und küsste ihn auf den Mund.
David, der hinter ihm stand, machte auf einmal ein mehr als entsetztes gesicht.
,,Tom? Bill? Ich muss da was mit euch besprechen kommt mal mit!”, meinte er und zog die Jungs mit in die Umkleidekabine.
,,Wasn mit dem los?”, fragte ich und lies mich neben Georg in einen Sessel fallen.
,,Kein Plan…”, meinte der.
Ich zog eine Augenbraue hoch und Blätterte in dem Mag, das hier überall rumlag.
,,Das kannst du doch nicht machen!”, hörte ich Tom rufen und er kam wutentbrannt aus der Kabine gerannt.
Bill ihm hinterher, der nicht weniger wütend aussah.
,,Jungs! Es geht hier um eure Karriere die ihr euch damit verbaut!”, meinte David der hinterher gehechtet kam.
Tom zog die Augen zusammen und warf ihm einen Blick voll abgrundtiefen hass zu. Bill genauso.
,,Was los?”, fragte Georg und sah hoch.
,,Ach nichts… Komm gehen wir!”, murmelte Tom und marschierte Richtung ausgang.
,,Hä?”, sagte ich noch mal.
Georg warf mir nur einen “Kein Plan was der Hat”-Blick zu und marschierte dann Tom hinterher. Ich folgte ihm. Im Auto sagte keiner ein Wort. Tom, der neben mir saß guckte strickt aus dem Fenster und hatte seinen I-Pod voll aufgedreht. Was war nur los?

Daheim setzten sie mich ab. Ich schmiss mich aufs Bett. Was hatte David nur? Meine liebe zu Tom wuchs immer mehr… Ich strich mir über den Bauch. Würde es mein Fluch oder mein Segen sein? Wenn er berühmt war, würde er auch viel Geld verdienen und wir könnten ein Schönes Leben zu dritt haben… Oder er würde mich verlassen… Ein weg gehen, mich allein lassen mit dem Kind und sein leben als Rockstar leben und mich vergessen… Bei dem Gedanken schüttelte es mich. Nein, das würde er nicht tun… Nicht mein Tom… Aufeinmal klopfte es an der Tür.
,,Ja?”, fragte ich mehr oder weniger begeistert.
Tom kam kopf hängend herein. ,,Können wir reden?”
,,Hm…”, sagte ich.
Er hockte sich neben mich. ,,Es ist wegen, wegen…”
,,…wegen dem vorhin mit David?”, fragte ich.
Er nickte.
,,Also… er sagt. Ich darf keine Freundin haben…”, murmelte er.
,,Was?!”
Das konnte nicht sein. Nein, nein nicht jetzt!
Er sah mich an und ihm liefen die Trähnen über die Wangen.
,,Ich liebe dich… Ich kann nicht… das geht nicht:..:”, schluchzte er.
Ich strich ihm eine Trähne aus dem Gesicht.
,,Ich will dich nicht verliern…”, jammerte er weiter.
Ich sah ihn an. Wie er da saß, wie ein kleines Häufchen elend. Biss mir auf die Lippe und versuchte selbst die Trähnen zu unterdrücken. Das konnte nicht das Ende sein. Das konnte einfach nicht war sein… Ich hob seinen Kopf an und sah ihm in die Augen. Unsere Lippen berührten sich, fühlte seinen Kuss, das warme Gefühl im Bauch das er mir gab und gleichzeitig schmeckte ich die Trähnen.
,,Ich will dich nicht verlieren… Ich kann nicht ohne dich Mimi!”, sagte Tom und sah mir tief in die Augen.
,,Ich liebe dich…”, hauchte ich.
,,Mimi… Ich kann nicht ohne dich und ich wills auch nicht…”, flüsterte er.
,,Ich doch auch nicht…”, schluchzte ich.
Ich konnte die Trähnen nicht mehr zurückhalten, weinte wie sonst was. Ich versuchte mich wieder zu fassen.
,,Das ist das was du immer gewollt hast… Ich steh dir nur im Weg!”, sagte ich und küsste ihn auf die Stirn.
Er sah mich an und nickte. ,,Aber ich will dich nicht verlieren!”
,,Wirst du nicht… Ich liebe dich ja?”, sagte ich.
Ich kam mir vor wie in ner Schlechten Telenovela. Tom und Mimi in Love. Oder Verliebt in Loitsche. Wundertoll.
Er nickte. ,,Vielleicht ist es besser so…”
,,Hmmm…”, murmelte ich, ,,Und jetzt geh, bitte…”
Er küsste mich noch mal intensiv und ging dann raus. Ich lies mich aufs Bett fallen. Und weinte. Weinte einfach nur. Nein, das konnte, durfte nicht war sein. Nicht jetzt… Nicht jetzt…
,,…If I Should Stay, I Would Only Be In Your way,
So Good Bye, Please Dont Cry, We Both know,
Im Not What U Need, But I Will Always Love U…”
Mein Lied. Ich kramte die CD raus und tat sie rein, nachdem mir das Lied die ganze zeit im kopfherumgeisterte. Früher war unser Lied “Hero” Gewesen, jetzt war es “I will allways Love U”. Verdammte scheisse ich liebte ihn doch… Das konnte doch nicht sein… 
Liebe an sich, kennt kein verzicht…
Zeit bringt ans Licht, ob deine Wahl richtig ist….

Ich Hatte nicht vor aus dem Haus zu gehen. Letzte woche war der letzte Schultag gewesen, jetzt waren sechs wochen Sommerferien. Eigentlich wollte ich die ja komplett mit Tom verbringen, aber das konnte ich mir jetzt sowieso abschminken…. Ich war allein, Single… Hatte nichts und niemanden Mehr. Keinen Besten Kumpel, keinen Freund, keine Kumpels an sich… Dröhnte mich mit Depri Musik zu und lag einfach nur auf dem Bett.
Schließlich schaltete ich den Fernseher ein. Und wer war da? Tokio Hotel bei RTL. Ihr auftritt bei Top of The Pops…  Tom wie er dastand und spielte… Es machte mich verrückt. Ich liebte ihn doch so sehr… Das konnte nicht sein… Ich schaffte das nich, schaltete den Ferneher aus und zog mir irgendwas an. Ich musste mit jemanden reden, mich bei jemanden ausheulen… Und da fiel mir kein andrer ein Als Georg mein Kummerkasten… Ich hockte mich in den Bus nach Magdeburg.
,,Hey…”, begrüsste er mich.
,,Hay…”, murmelte ich.
Er lies mich rein und ich hockte mich auf sein Bett. 
,,Was los?”, fragte er.
,,Tom… er… er…”, schluchzte ich.
Es kam schon wieder über mich. Ich lies meinen Kopf an seine Brust fallen und fing das heulen an.
,,Scccht… ganz ruhig…”, sagte er und strich mir über den Rücken.
,,Er… hat schluss gemacht…”, schniefte ich.
,,Was?!”, schrie er und hielt mich an den Schultern vor sich hin, fixierte mich mit seinem Blick.
Ich nickte und wischte mir ein paar Trähnen aus dem Gesicht.
,,Das hat er nicht…”, sagte er ungläubig und schüttelte den Kopf.
,,Doch… David hat es gesagt… Wegen der Karriere…”, schniefte ich.
,,Och ne…”, murmelte er und nahm mich in den Arm.
Ich heulte mich aus. Ich konnte nicht mehr… Das war viel zu viel…
,,Ich, ich, ich mein ich weiss das das sein größter Traum ist, aber, ich liebe ihn doch so…”, jammerte ich.
Ich lag jetzt auf Georgs Bett er saß neben mir. Hatte meinen Kopf in seinen Schoß gelegt und spürte wie er mir sanft durchs Haar strich.
,,Du vergisst immer wieder dein anderes Problem…”, murmelte er.
Ich sah auf und guckte in seine Tadelnden augen. 
,,Ja Georg, ich kann jetzt auch super zu ihm hingehn und sagen, ach übrigens, da wir jetzt nicht mehr zusammen sind, ich bin schwanger!”, schimpfte ich.
,,Ich hab dir gesagt das dus schon hättest vorher sagen solln… aber nein…”, meinte er und strick mir eine Strähne aus dem Gesicht, ,,Dann wäre er wahrscheinlich auch bei dir geblieben…”
Wäre er das? Ja vielleicht… Ich wusste nicht was ich denken, fühlen wissen sollte, ich war einfach verwirrt, sehr verwirrt… Und traurig und fertig mit dem Leben.
,,Wahrscheinlich hätte ich bei Andi bleiben solln, dann hätt ich das Problem jetzt nicht! Dann hätt ich nen Vater für mein Kind und, nen Freund…”, schniefte ich.
,,Ja aber wärst du dann glücklich gewesen?”, fragte er.
Mensch was musste der Typ immer so in meiner Gefühlswelt herumspucken.
,,Ne… Ich Liebe Tom… Das is ja mein Problem…”, murmelte ich.
Er nickte verständnisvoll. Es klingelte an der Tür. Georg warf mir einen, “Wart schnell”-Blick zu. Dann stand er aus und ging zur Tür.
,,Hey…”, schniefte jemand.
Das war, das war doch Tom! Ich hockte mich auf und lauschte gespannt.
,,Des is alles so beschissen ich kann nicht mehr!”, hörte ich ihn sagen und immer näher kommen.
Georg bitte halt ihn zurück, wimmel ihn ab! Ich konnte ihn jetzt nicht sehn, dazu war ich nicht stark genug. Die Tür ging auf und Tom mit Georg im Schlepptau kam herein. Er sah auf den Boden und bemerkte mich nicht.
,,Ich mein, das, ich kann das nicht… MIMI!”, meinte er als er schließlich aufblickte.
,,Tom…”, presste ich zwischen den Lippen hindurch.
Am liebsten wäre ich einfach zu ihm gegangen und hätte ihn geküsst. Doch wir standen einfach nur da und starrten uns an.
,,Ähm…”, sagte Georg und kam sich einwenig fehl am Platz vor.
Tom sah mich an, zog mich mit seinen Blicken förmlich aus…
,,Vielleicht sollte ich gehen…”, murmelte ich und stand auf.
,,Nein…”, keuchte Tom und nagelte sich mit meinen Blicken förmlich fest.
,,Vielleicht solltet ihr euch noch mal aussprechen…”, sagte Georg.
Tom nickte.
,,Ich lass euch dann mal allein…”, sagte Georg und schloss die Tür hinter sich.
Tom und ich standen uns gegenüber und sahn uns an.
,,Du siehst wunderschön aus…”, sagte er.
Musst er das jetzt sagen? Ich sah ihn an. Seine Braunen Augen glitzerten.
,,Ich liebe dich…”, hauchte ich.
Er sah mich an. ,,Ich kann nicht ohne dich! Das hab ich in den letzten zwei Tagen gemerkt…”, sagte er und kam näher, viel zu nah.
Mir stiegen die Trähnen in die Augen. Wieso tat er mir das an?
,,Bitte lass mich nie mehr so leiden…”, murmelte er.
Ich ihn leiden? Er machte das ich Litt, unter ihm unter der ganzen verfiquten Situation…
,,Was willst du Tom? Ich liebe dich, ich leide für dich, ich tu alles für dich aber spiel nicht mit mir…”, schluchzte ich.
,,Ich würde nie mit dir Spielen…”, sagte er, hob mich am Po hoch und legte mich aufs Bett.
Er lag über mir und sah mir tief in die Augen.
,,Lass es uns noch mal versuchen… Wenn auch geheim… Ich kann nicht leben ohne dich…”, flüsterte er und drückte mir einen sanften Kuss auf die Lippen.
,,Ja…”, hauchte ich und versank in seinen Augen.
Er grinste, stand auf und sperrte die Tür ab. Dann Kam er wieder zu mir und fing an mich zu küssen, so wie nur er es konnte. Schob mir das Shirt hoch, küsste meinen Bauch und zog mich aus. Mein Gott nachdenken durfte ich über diese Situation gar nicht. Ich lies mich fallen, schlief mit ihm und das in Georgs Bett. Gott war ich krank. Lies mich hier verführen. Lautes Stöhnen musste ich unterdrücken, sollte ja schließlich keiner Merken… Schließlich lies ich mich neben ihn fallen, doch konnte meine Augen nicht von ihm abwenden…
,,Ich Liebe dich…”, hauchte ich und sah ihm tief in die Augen…
,,Und ich dich…”, grinste er und küsste mich.
Er hatte mich, und das würde er immer haben! Ich gehörte ihm, mit Herz und Seele und allem, was ich in mir hatte.
Er setzte sich auf und zog sich seine Hose wieder an.
,,Scheisse wir sind ja immer noch bei Georg…”, murmelte er.
Oh ja das warn wir. Wenn der wüsste was sich grad in seinem Bett abgespielt hatte, oh no. Ich zog mir ebenfalls meine Sachen an und zupfte vor dem Spiegel meine Haare zurecht.
,,Egal was passiert, du wirst immer wunderschön sein…”, murmelte Tom und legte von hinten die Arme um mich.
Küsste meine Schulter und betrachtete das Bild im Spiegel wie wir da standen. Ich drehte mich zu ihm an und legte meine Arme ebenfalls um ihn. Küsste ihn erneut und zog mir dann mein Shirt noch über. Er tats mir gleich und schließlich gingen wir ins Wohnzimmer wo Georg auf der Couch saß und von dem ganzen garnix mitbekommen hatte.
,,Und?”, fragte er und guckte uns musternd an.
,,Haben uns… ausgesprochen…”, meinte ich und drückte Toms hand, die ich festhielt, fest hielt.
,,Na dann…”, grinste er und schenkte mir einen durchdringenden Blick.
Ich schüttelte fast unmerklich den Kopf. Er verdrehte die Augen. Ich würde es ihm schon noch sagen…
,,Wir gehen dann mal…”, grinste Tom, verabschiedete sich von Georg und zog mich mit raus.
,,Was willst du machen?”, fragte Tom und drückte meine Hand fester.
,,Kein Plan…”, antwortete ich gedankenverloren und sah zerträt in der Gegend herum.
Aufeinmal kamen uns drei Mädls entgegen.
,,Bist du der Tom von Tokio Hotel?”, fragte die eine und sah Tom mit großen augen an.
,,Yo…”, meinte der.
Die Mädls liesen einen Kreiscer hören. Heilige Scheisse. Ich sah sie schief an.
,,Ist das da deine Freundin?”, fragte die andere und sah mich interessiert an.
Reflexartig lies er meine Hand los.
,,Ne… Nur ne Freundin…”, sagte er und warf mir einen komischen Blick zu.
,,Achso! Kann ich n Autogramm haben?”, fragte noch eine und grinste übers ganze gesicht.
Tom nickte und gab welche.
,,Also, ich hab kein bock auf Öffentlichkeit… Kommst du mit zu mir?”, fragte ich hoffnungsvoll.
,,Seeehr gute Idee…”, murmelte Tom und wir stiegen in den Bus nach Loitsche.
Dort gingen wir direkt zu mir und in mein Zimmer. Wir liesen uns aufs Bett fallen und sahen eine Weile nur die Zimmerdecke an. Dann drehte sich Tom auf die Seite und sah mich an.
,,Ich versteh David einfach nicht… Wenn er mir verbietet, dich zu lieben, wieso verbietet er mir dann nicht gleich, zu atmen?”, fragte er.
Langsam wurde er echt schnulzig. Ich machte n Richtigen Softy aus ihm… Ich lächelte, drehte mich zu ihm und drückte ihm einen Kuss auf die Wange. Schlang die Arme um seinen Hals und zog mich ganz nah an ihn ran. Ich liebte seinen Duft.
,,Lass mich nie mehr los…”, hauchte ich, atmete seinen Duft ein und lies mich fallen in seine Arme, seine Seele, einfach in ihn…
,,Bestimmt nicht…”, lächlte er und drückte mir einen Kuss auf die Wange.

Als ich am nächsten Tag aufwachte lag Tom nicht mehr neben mir. Ich sah einen Zettel auf meinen Nachtisch liegen und las ihn.

Hey Babe…

Musste weg sorry, Promo Termin und so!
Bin bald zurück
ILD

Tom

Wunderbar… Ich zog mir was an und beschloss dann zur Strandbar zu gehen. Irgendwas musste ich ja machen, und heiß war es… Oh… Ich hockte mich in den Bus und fuhr zur Bar. Die halbe Schule war dort vertreten.
,,Hey!”, grinste ich und setzte mich zu Chantal die mit einer Freundin auf dem Liegestuhl hockte.
,,Hey…”, murmelte sie gedankenverloren.
,,Na wie geht’s?”, fragte ich.
,,Naja dir?”, fragte sie.
,,Passt schon…”
,,Wie läufts mit Tom?”, fragte sie weiter.
,,Frag lieber nicht… und bei dir mit Bill?”
,,Super!”, grinste sie.
Hä? Wieso liefs bei ihr super?
,,Wieso das?”, fragte ich perplex.
Sie lachte. ,,Naja, wir haben ja von anfang an ausgemacht, die sache geheim zu halten…”
Hätten wir auch machen sollen… Dann hätten wir die Scheisse nicht gehabt… So ein Käse…
,,Aso…”, murmelte ich.
,,Und ihr?”, fragte sie.
,,Geheimhalten…”, hauchte ich und lies mich zurück in meinen Liegestuhl fallen.
Sah wie die Elbe kleine wellen schlug und lauschte dem Rauschen des Meeres. Sie nickte.
,,Wenigstens haben wir uns als Leidensgenossinen…”, grinste sie und tätschelte meine Hand.
Ich lächelte. Ja, wir hatten uns, wenigstens etwas… Ihre Braunen Haaren wehten im Wind. Sie war Spanierin, hatte wunderschöne Haut, eine perfekte Figur. Kein wunder das Bill sie nicht mehr weglassen wollte…
Und ich? Blonde Lange Haare, Braune augen… Ich war eigentlich schlank doch wie lange noch? Mein Handy Piepte.

Babe? Ich bin so gegen 9 wieder da!
Komm dann zu dir rüber! ILD!

Ich lächelte… Jaaa ich liebte ihn auch… Hmm ja das tat ich…
,,Was los?”, fragte Chantal auf mein Grinsen hin.
,,Tom…”, grinste ich.
,,Bill hat mich vorhin angerufen… Die haben doch heut den Auftritt beim Stars 4 Free!”, murmelte sie.
Und dann wollte der um 9 da sind? Naja also…
,,Aaah cool…”, meinte ich.
,,Jo… Lauter Groupies… Ich finde witzig!”, grinste Chantal.
,,Sag mal… bist du eigentlich manchmal eifersüchtig?”, fragte ich und zog an meiner Cola.
,,Naja… Ich weiss ja das er mich Liebt und Bill ist nicht unbedingt der Typ dafür das er sich durch die Betten hurt…”, murmelte sie.
Stimmt das war eher Tom. Scheisse… Mein kleiner Playa…
Ich machte mich Nachmittags auf den Weg nachhause und haute mich ins Bett und sah Fern.
Mittlerweile war es nach 9 und Tom nicht da. Arrgh… Würde der heut noch mal kommen? Irgendwann schlief ich ein… Träumte von Tom und mir und dem Baby als glückliche Familie…
Plötzlich spürte ich etwas auf meinen Lippen. Ich machte die Augen auf und sah einen grinsenden Tom über mir.
,,Na, auch schon da?”, grinste ich.
,,Jo sorry hat n bisschen länger gedauert…”, murmelte er und lies sich neben mich fallen.
,,Und wie wars?”, fragte ich.
,,Geil! Baaah die Stehn alle auf mich die weiber wie geil ey! Ich musst nur grinsen und die sind abgegangen wie sonst was…”, prahlte der und setzte sein breitestes Tom grinsen auf.
,,Schlampen…”, zischte ich.
,,Och…”, machte er, zog ne schnute, stützte seinen Kopf auf den Arm und rollte sich zu mir.
,,Mein Tomschen…”, murmelte ich und zog ebenfalls ne schnute.
,,Nur deiner…”, grinste er und küsste mich.
Ich drückte ihn zurück und rollte mich auf ihn.
,,Ehy, du solltest stolz auf dich sein…”, grinste er weiter.
Ah ja?
,,Wieso?”, fragte ich.
,,Naja du hast Germanys Number One Playa und liegst grad über ihm!”, lächelte er.
Oh ja Mister Kaulitz hebt ab… Ich zog eine Augenbraue hoch.
,,Was?”, fragte er.
,,Nix…”, murmelte ich und drückte ihm einen Kuss auf den Mund.
Sollte ich ihm seinen Höhenflug gönnen, solang er immer wieder brav zu mir zurück kam. Er lächelte und rollte sich so, da er jetzt oben lag. Fing an mich zu küssen, meinen Hals, meine Lippen… Ich wusste was er wollte, und da ich ihn halten wollte, machte ich mit… Einzigartig und schön war es wie immer… Ich liebte ihn.. Überalles…. Und er mich auch?
Er nahm eine Zigarette aus der Schachtel und fing das rauchen an. War früher Andis Angewohnheit gewesen… Ich zog eine Augenbraue hoch.
,,Stress… Da hilft das!”, lächelte er und legte den Arm um mich.
Hmm… Stress… In der Schule hatte er auch “Stress” gehabt, aber da war es ihm egal gewesen, er machte eh immer was er wollte. Sollte er heutzutage auch noch machen, aber er hatte ja seinen Vertrag….
Ich schlief an ihn angekuschelt ein…

Als ich am nächsten Morgen aufwachte, lag Tom noch friedlich schlafend neben mir. Ich kuschelte mich noch mal an ihn.
,,Morgen schatz…”, murmelte er und küsste mich auf die Stirn.
,,Morgen…”, murmelte ich und lächelte.
,,Wie viel uhr is?”, fragte er und streckte sich.
,,10...”, murmelte ich.
,,Oh Shit!”, schrie er und stand schnell auf.
,,Was los?”, fragte ich.
,,Ich müsste schon längst daheim sein, wir haben um 12 nen Termin in Berlin!”, jaulte er und warf sich schnell seinen Klamotten über.
,,Super…”, maulte ich.
,,Ich lieb dich!”, grinste er, drückte mir nen Kuss auf die Wange und haute dann ab.
Toll… Wunderbar… Langsam ging mir diese Karriere gewaltig auf den Kecks. Aber was sollte ich machen? Ferien alleine verbringen na super…
Und so vergingen auch die nächsten Wochen. Tom war die meisten Zeit nicht da, entwickeckelte immer mehr Selbstbewusstsein und benahm sich so auf die Art “Ich bins”. Wunderbar… Er wurde genau der Hopper, den ich hoffte, das er nie werden würde. Ich hasste ihn dafür, das konnte er doch einfach nicht bringen…

,,Na…”, grinste Chantal als ich mich neben sie auf die Liege fallen lies.
,,Alles dumm…”, murmelte ich.
,,Mir fehlt Bill… Ich hab ihn jetzt seit 2 Wochen nicht gesehn…”, murmelte sie.
Und ich Tom. Scheiss leben…
,,Sag mal… Die haben doch in 4 Tagen Geburtstag ne?”, fragte sie und in ihren Augen glitzerte es.
,,Hmm…”, murmelte ich.
,,Na wie wärs? Wir überraschen sie!”, schlug sie vor.
Hmm… Eigentlich schon ne gute Idee… 
,,Wir wissen ja nicht mal wo sie da sind…”, schnaufte ich und lies mich weiter in meinen Stuhl sinken.
,,Naja, frag doch Georg! Der wird ihnen schon nix sagen, wo sie sind…”, meinte sie und klang schon fest entschlossen.
Ehrlich gesagt, würde ich Tom schon voll gern wieder sehn… Ich grinste.
,,Na von mir aus…”, stimmte ich schließlich zu.
,,Super!”, grinste sie und lehnte sich zurück.

Daheim griff ich gleich zum Hörer.
,,Ja?”, fragte Georg und klang leicht genervt.
,,Hey! Hier is Mimi!”, meldete ich mich.
,,Heeey!” Na das klang doch schon sehr viel netter.
,,Na wie geht’s dir?”
,,Super und dir?”
,,Na super was denkt du denn!”
,,Sag mal… also der Grund das ich anruf… “
,,…ist Tom?”
,,Hmm… Also… Chantal und ich hatten uns überlegt die beiden zu überraschen…”, grinste ich. 
,,Gute Idee… und wofür brauchst du mich?”
,,Ja ich weiss ja nicht mal wo ihr seit!”
Er lachte. ,,Köln… Haben da so n Kleines Konzert!”
,,Ah ja… Gut also wir kommen dann da ja und ab wann seit ihr im Hotel?”,  fragte ich.
,,Ähm denk mal so ab 8? Is ja nur n kleines ding…”
,,Okay… Naja ich sag dir noch mal bescheid ja?”
,,Is gut…”
,,Also bis dann… Hab dich lieb Ciao!”
,,Ich dich auch… Tschüss!”
Ich legte auf und lies mich nachhinten fallen. Würde cool werden… Und ich würde ihn endlich wieder sehn. Ich rief chantal an, und machte mit ihr aus, gleich noch zur Bahn zu gehen um die Tickets zu kaufen…

Vier Tage später stand ich am Bahnhof. Allein. Scheisse man wo blieb die? Wir hatten verabredet uns am Bahnhof zu treffen. Ich wartete schon ne Halbe stunde und die Frau kam nicht… In 5 Minuten würde der scheiss Zug kommen. Aufeinmal kam eine SMS von ihr.

Hey Mimi!
Sorry ich kann net mit,
Mein Opa Liegt im KH!
Hdgdl Chantal

Wunderbar… Eins a… Ich war begeistert! Jetzt konnte ich allein da hinfahren… Aber meine Sehnsucht zu Tom war stärker… Ich stieg in den Zug und fuhr nach Köln. Die Zugfahrt war mehr als Langweilig, aber naja… Sie waren im Hilton soviel wusste ich. Hmm… aber wie würde ich jetzt zu denen kommen besser gesagt zu Georg? Alle gedanken waren zu viel… Georg kam gerade die Treppe runtergewuselt.
,,Mimi!”, schrie er und kam auf mich zu gestürmt.
Wir fielen uns in die Arme.
,,Naaa wie geht’s?”, grinste ich.
,,Super, dir?”
,,Klasse…”
,,Wollte chantal nicht auch mit?”
,,Ihr Opa Liegt im Krankenhaus…”
,,Oh… Ähm, komm ambesten erst mal mit in mein Zimmer!”, grinste er und führte mich dort hin.
Ich knallte mich auf Bett und er lies sich neben mich fallen.
,,Is er da?”, fragte ich.
,,Denk mal schon…”
,,Klasse!”, grinste ich und öffnete meinen Koffer, ,,Kann ich schnell bei dir Duschen?”
,,Mach mal!”, grinste er.
Ich nahm meine Sachen und stieg unter die Dusche.

Tom
 
Heute war mein Geburtstag, und das ohne meine Freundin. Super. Gelangweilt lag ich in meinem Zimmer. Hmm… Ich entschloss zu Georg zu Gehen, Playsi zocken oder whatever, hauptsache ich musste hier nicht allein in meinem Zimmer rumhocken. Ich ging zu seinem Zimmer und hörte die Dusche. Hmm duschte er grade? Aber… da war doch noch jemand! Die Tür stand einen Spalt weit offen.
,,Und wirst dus ihm heute endlich sagen?”, hörte ich Georg sagen.
,,Ich weiss nicht, er, er wird mich umbringen, wenn er es rausfindet!”, hörte ich eine weiter Stimme jammern.
Aber das, das war doch Mimi… Was war los?
,,Du musst es ihm sagen… Irgendwann würd er es rausfinden!” Georg. 
,,Aber… er wird mich verlassen… Georg ich bin schwanger verdammt!”
Sie klang so verzweifelt. Sie war, war schwanger…
,,Ehy süße, was auch immer passiert, ich steh zu dir!”, flüsterte er.
Nein, nein das konnte nicht sein! Sie, sie war schwanger, von GEORG! Wie konnte sie nur? Wie konnte sie nur mir sagen, das sie mich über alles Liebte und dann mit Georg fiquen? Das konnte nicht sein…
Ich wusste nicht was in mir war, Enttäuschtheit oder Wut… Beides. Wut auf Georg und enttäuscht war ich von Mimi. Miriam meiner “Großen Liebe”. Schlampe. Dreckshure… Hätt ich was andres erwarten sollen? Sie hatte es wohl damit, ihre Freunde mit ihren Besten Kumpels zu betrügen, und so viel Zeit wie die Zwei in letzter zeit mit einander verbrachten… Das ich so blöd war. Ich ging langsam zurück in mein Zimmer. Und dann kreuzte sie auch noch hier auf, und wollte mich wahrscheinlich überraschen… Zu mir gehen, aber vorher noch mal schnell ne nummer mit Georg in der Dusche schieben. Schlampe. Mistkind… Ich konnte hier nicht einfach rumliegen. Ich stand auf und ging raus. Irgendwo hin kein Plan wohin… Das konnte nicht sein, das konnte sie einfach nicht bringen! Da war eine Disko, oder Stripclub oder was auch immer es war, es war mir egal… Lies mich vollaufen… Den Schmerz vergessen… Mit Jedem Schluck wurden die Bitches da schöner. Keine war so schön wie Mimi. Hure.
,,Hey süßer na was geeht?”, fragte irgend so ne Blonde Schlampe vor mir.
Typische Tussi. Das komplette Gegenteil von Mimi. Mimi war ein Mädchen zum Pferdestehlen… Ein Kumpeltyp. Nicht so ein Mädchen, das einfach nur das is um gefickt zu werden. Ein Mädchen zum Lieben und vergöttern. Und eine verdammte Schlampe… Erst auf beste Freundin machen und dann ficken lassen… Pah. Und das Mädl das vor mir stand war so ein Mädchen, das nur zum ficken da war. Die Brust fiel ihr fast aus ihrem Top, das knapp drüber schon aufhörte. Der mini, der gerade den Arsch bedeckte. 5 Pfund Make up im Gesicht… Typische Bitch eben.
,,Nichts…”, murmelte ich und nippte an meinem Getränk.
Sie zog eine Schnute. ,,Ganz allein hier?”
,,Hmm…”, machte ich.
,,Ohh… Dann leiste ich dir doch mal Gesellschaft…”, grinste sie und platzierte sich keck auf meine Schoß.
Mein Gehirn hatte ich mir weg gesoffen und ich wollte rache. Rache an Georg, Rache an Mimi, für das was sie mir angetan hatte! Ich fing an sie zu küssen, zu berühren und dachte eigentlich nur an Mimi. Die schlampe. Sie sollte genauso Leiden.
,,Hast du bock mit aufs Hotel zu Gehen? Da sind wir allein…”, grinste ich.
,,Aber gerne doch…”, lächelte sie stand auf und wir liefen gemeinsam zum Hotel.
Ich schmiss sie auf mein Bett, riss ihr die Klamotten vom Leib. Der alte Tom kam wieder in mir raus. Der Playa Tom. Der ich bekomm sie alle Tom. Der, der solange versteckt gewesen war wegen Mimi. Aber ich war es immer noch. Ich war Tom, Tom Kaulitz. Mr Lover Lover, Girlie Chekka, Number One Playboy. Und niemand tut mir so was an… Keine kleine dreckige hure… Die ich so liebte.
Geschafft Lies ich mich fallen. Sie schnaufte neben mir.
,,Wow, du bist echt gut!”, grinste sie.
Es war nicht gut gewesen… Nur sex. Ohne Gefühle, einfach nur fiquen, körperlich ohne seele… So wie es früher immer gewesen war, bis ich mich in Mimi verliebt hatte. Bis mich ihre Art mehr fasziniert hatte, als einfach nur als beste Freundin. Bis ich gecheckt hatte, das ich mich in sie verliebt hatte, sie das erste mal geküsst hatte, und das erste mal mit ihr geschlafen hatte… Und jetzt lag ich hier, neben diesem Chick, dessen namen ich nicht mal wusste… Ich zündete mir eine Zigarette an und lag eine Weile einfach nur da.
,,Kannst dich jetzt verpissen…”, sagte ich schließlich und sah weiterhin die Wand an.
,,Was bitte?”, fragte sie pikiert und sah mich ebenso an.
,,Hau ab…”, murmelte ich und sah sie böse an.
Baah, erwartete die jetzt ne Beziehung oder was?
,,Arschloch…”, murmelte sie und zog sich an.
,,Damit kann ich leben…”, hauchte ich und zog an meiner Zigarette.  
Ich stand ebenfalls auf und Warf mir ein Shirt und ne Hose über.
,,Bye…”, meinte sie Schnippisch, warf mir noch mal einen verächtlichen Blick zu und verlies dann das Zimmer.

Ich stieg aus der Dusche und zog mich an.
,,Und wirst dus ihm heute endlich sagen?”, Sagte Georg und stellte sich vor mich. 
,,Ich weiss nicht, er, er wird mich umbringen, wenn er es rausfindet!”, Jammerte ich und zog eine Schnute.
Aber das, das war doch Mimi… Was war los?
,,Du musst es ihm sagen… Irgendwann würd er es rausfinden!”, sagte Georg und nahm mich in den Arm.
,,Aber… er wird mich verlassen… Georg ich bin schwanger verdammt!”, sagte ich verzweifelt und sah ihn mit großen augen an.
,,Ehy süße, was auch immer passiert, ich steh zu dir!”, flüsterte er.
Ich drückte meinen Kopf gegen seine Brust. Hä war das nicht gerade was an der Tür? Naja egal… Ich lies mich aufs Bett fallen. Georg setzte sich neben mich.
,,So schlimm wird’s schon nicht sein…”, murmelte er.
Hmm vielleicht…
,,Kann ich dein Glätteeisen benutzen?”, fragte ich als ich mich musternd im Spiegel betrachtete.
,,Hmm… Klar. Aber pass auf!”, murmelte er.
Georg und sein Glätte eisen… Sein Heiligtum… Ich stellte mich ins Bad und machte mich an meine Haare. Diese Nacht sollte perfekt werden, mit perfektem Aussehn… Und dann ambesten perfekter Reaktion?
Ich war die ganze zeit sowieso schon genug Depri… Ich schminkte mich, Glättete mir die Haare und war am schluss mit dem Gesamtbild ziemlich zufrieden. Ich ging aus dem Bad.
,,Und?”, fragte ich Georg, der auf dem Bett lag und fern sah.
Er lies ein Pfeiffen hören. ,,Geil!”
Ich lachte. Hatte mir nen Jeans Mini und ne weisse Bluse angezogen, meine Haare hochgesteckt. Ich zog mir meine Schuhe an und stellte mich noch mal Kontrollsweise vor den Spiegel.
,,Siehst schon gut aus…”, grinste Georg.
,,Wünsch mir Glück!”, grinste ich.
Er stand auf und nahm mich in den Arm.
,,Das wird schon… Und vergiss das wichtigste nicht…”, sagte er und lächelte ermunternd.
,,Ja…”, meinte ich, drückte ihn noch mal und ging dann Richtung Toms Zimmer.
Ich schnaufte noch einmal Tief ein und wollte klopfen, doch im Selben Moment wurde die Tür geöffnet. Eine Blonde Tussi kam heraus und musterte mich von oben bis unten.
,,Na vielleicht hast ja du bei ihm mehr glück!”, zischte sie und stolzierte an mir vorbei.
Er hatte doch nicht etwa? Ich sah Tom hinten im Zimmer sich ein Shirt überschmeissen und sah ihn kopf schüttelnd an. Nein, das konnte nicht sein…
,,Was willst du, du Schlampe?”, blaffte er mich an und kam auf mich zu.
,,Was meinst du?”, fragte ich verstört.
Was hatte er nur? Er lachte. Als ob die ganze Situation lächerlich wäre.
,,Du betrügst mich mit Georg und fragst mich was los ist?”, fragte er und sah mich bitteböse an.
,,Da ist nichts mit Georg!”, verteidigte ich mich.
,,Ach sei ruhig ich hab alles gehört! Verpiss dich du bist nicht besser als ne Dreckige Hure! Lässt dich von ihm schwängern und kommst dann zu mir an und versprichst mir was von großer Liebe? Pah…”, knurrte er und dieser Blick durchbohrte mich.
,,Aber…”, versuchte ich doch er lies mich nicht zu wort kommen.
,,Verpiss dich! Ich will dich nie wieder sehn! Ich hasse dich!”, schrie er mich an.
Ich sah wie Georg aus dem Zimmer kam und uns verstört ansah. Ich stand nur da und sah Tom an.
,,VERPISS DICH!”, brüllte er noch mal.
Ich konnte nicht mehr… Ich rannte an Georg vorbei in sein Zimmer sperrte ab und lies mich an der Tür hinunter auf den Boden Gleiten. Weinte Bitterliche tränen… Nein… Nein das konnte nicht sein…
Ich wusste nicht was in dem Moment bei mir aussetzte. Ich ging ins Bad und suchte nach was, irgendwas um den Kummer zu betäuben. Ich wollte schluss machen, jetzt war sowieso alles zu spät. Tom hasste mich, er hatte sich für die Karriere und für die Groupies entschieden, und nicht für mich… Und ich saß hier, war schwanger und am ende mit allem… Da waren Schlaftabletten, es waren Georgs, die brauchte er in letzter Zeit oft. Ich nahm sie suchte die Bar. War nicht viel  drin aber immerhin. Ich wollte nicht mehr… einfach nur abschließen wollte ich… Ich setzte mich aufs Bett und machte die Tabletten auf. Aß sie und trank etwas von dem Alk nach. Ich wusste nicht wie viele ich nahm, mir war es auch egal… Meine Trähne ertränkten den ekelhaften Geschmack… Irgendwann kippte ich zur seit, lag auf dem Boden und weinte nur noch… Die war mein Ende… Ich spürte fast nichts mehr, die Trähnen benetzten meine Augen, sodass ich nix mehr sah… Mir ging es so dreckig, ich wollte einfach, das es vorbei war. Einfach schluss. Aus. Fertig.
,,Ich liebe dich…”, hauchte ich noch mal, bevor ich meine Augen für immer schloss.

Tom Sicht - Teil 2

Sie stand vor mir und starrte mich an. Zugegeben, einbisschen hart fand ichs schon aber… Es war richtig. Sie sollte Leiden… Und in mir flammte wieder der Alte Playa auf. Schließlich brach sie in Trähnen aus und stürmte in Georgs Zimmer. Selbiger war gerade heraus getreten.
,,Was is los verdammte scheisse?”, fragte er fassungslos und kam auf mich zu.
,,Was los is? Das fragst du mich? Das sollte ich lieber dich sagen!”, schnauzte ich ihn an.
,,Was…?”, kam von ihm und er blickte mich Verständnis los an.
,,Erst einen auf Beste Kumpel machen und dann meien FREUNDIN SCHWÄNGERN?” Bei den letzten worten wurde ich lauter. Zu unbegreiflich waren sie für mich selbst noch.
,,Bitte was?!”, sagte Georg und guckte noch doofer.
,,DU HAST MEINE SCHEISS FREUNDIN GEFICKT!”, brüllte ich.
,,Hab ich nicht verdammt!”, pflaumte er zurück.
,,SIE IST VON DIR SCHWANGER UND ICH GLAUB NICHT AN UNBEFLECKTE EMPFÄNGNIS!”, schrie ich weiter.
,,Was?”, kam es wieder von ihm.
Sein Gesicht erhellte sich, fast so als würde ihm ein Licht aufgehn.
,,Tom du bist so ein Voll Honk…”, sagte er und schüttelte den Kopf.
,,Was?!”, kam es jetzt von mir.
Was hatte der denn nun wieder?
,,Sie ist von DIR schwanger verdammt! Ich hab ihr nur beigestanden, weil sie sich nich getraut hat es DIR zu sagen!”, sagte er.
Sie war was? Von MIR schwanger?
,,Aber… ich hab doch gehört das… das du ihr…”, murmelte ich.
,,Ja, das sie zu mir kommen konnte, weil sie gedacht hat du verlässt sie!”, maulte er und sah mich durchdringend an.
Ich lies mich gegen die Wand fallen. Nein, nein, ich ich… Ich voll Honk. Idiot. Arschloch. Scheiss… Ach… Ich hatte sie umsonst betrogen, sie war mir immer Treu gewesen… Und… Und…
,,Fuck…”, murmelte ich.
,,Aha…”, meinte Georg und zog eine Augenbraue hoch.
Sie liebte mich genauso wie ich sie Liebte. Und… Und sie war schwanger, von mir! So Langsam fing ich an die Worte zu begreifen. Wir erwarteten ein gemeinsames Kind, und sie hatte angst gehabt es mir zu sagen… Zugegeben ein bisschen Shocked war ich schon… Aber verlassen, meine Traumfrau? Never ever…
,,Geh zu ihr du Hirsch…”, murmelte Georg.
,,Hmm…”, machte ich und ging zum Zimmer.
Abgesperrt, scheisse!
,,Mimi? Mach auf! Es tut mir Leid!”, rief ich und hämmerte an die Tür.
Keine Antwort.
,,Mimi Bitte!”, rief ich erneut.
Georg stand hinter mir. ,,Mimi Mach auf!”, rief auch er.
,,Die wird sich doch nix getan haben?”, murmelte ich und sah verzweifelt zu Georg.
Mein Herz verpasste mir eine Stich. Ich hoffte inständig das alles okay war…
,,Ich renn runter und hol den Ersatz schlüssel…”, sagte Georg und rannte die Treppen runter.
Ich hämmerte weiter an die Tür.
,,MIMI! MIMI!”, schrie ich immer wieder….
Kurze Zeit später kam Georg wieder angerant. Er sperrte auf, seine Hände zitterten. Als wir die Zimmertür endlich offen hatten, stürtzte ich hinein. Zuerst sah ich sie nicht, aber dann…
Da lag sie neben dem Bett. Neben ihr Tabletten und eine Flasche mit Alk. Nein, das hatte sie nicht getan! Ich kniete mich zu ihr runter.
,,Mimi… bitte wach auf!”, flehte ich und nahm sie in den Arm.
Georg stand nebe mir und schüttelte den Kopf. Mir liefen Trähne über die Wangen. Nein… Georg schaltete schneller als ich. Er griff zum Handy und rief die Sanis an. Ich hatte Ihren Oberkörper auf meinen Schoß gelegt und ihr Kopf lag in meinen Armen.
,,Werde wach… Bitte Werde wieder Wach!”, murmelte ich und strich ihr über die Wange.
,,Sie sind gleich da…”, murmelte Georg und kniete sich neben mich.
Ich drückte sie ganz fest an mich. Bitte Mimi, bitte sie nicht Tod, bitte. Ich wusste nicht, wie lange ich nicht mehr geweint hatte, aber diesmal tat ich es bitterlich… Wenn sie Tod war, war es meine Schuld. Ich hatte sie in den Tod getrieben, ich allein, und nur, nur weil ich etwas falsch verstanden hatte.
Die Sanis kamen rein und zogen mich von ihr Weg. Ich wollte sie nicht loslassen… Bill und Gustav standen mittlerweile auch da. Beide sahen kopf schüttelnd auf Mimi, Bill nahm mich in den Arm.
,,Nicht heulen Tom…”, murmelte er und drückte mich ganz fest.
,,Hmm…”, murmelte ich und holte mich aus seinem Griff.
,,Und?”, fragte Georg unsicher zu dem Notarzt.
Er schüttelte den Kopf. Sie wurde von den Ärzten mit dauernten Schocks versetzt. Minuten, Sekunden der Angst…
,,Wir haben sie wieder!”, sagte einer der ärzte und mir fiel ein Stein vom Herzen.
Sie wurde von ihnen auf eine Liege gelegt.
,,Ich will mit!”, sagte ich entschlossen und lief ihnen nach.
Stieg in den Krankenwagen und saß die ganze Zeit neben ihr. Hielt ihre Hand…
,,Wird sies überlegen?”, fragte ich den Arzt.
,,Können wir noch nicht sagen…”, meinte der und schloss sie an einen Weiterein Tropf an.

Ich hau ein Loch in die Wand, mit der Blanken faust,
Ich hab angst, angst vor der Fahrt ins Krankenhaus,
Ich glaub du kannst mich hören, ich bin jetzt hier bei dir
Wir beide wissen zwischen uns beiden ist viel passiert…
Wie du hier liegen musst und künstlich beatmete wirst,
Egal was war Heute Bleib ich bis dein Atem Stirbt…

Das Lied passte jetzt irgendwie. Ich hatte es nie wirklich verstanden und jetzt fühlte ich es mehr denn je…. Ich hielt die ganze Zeit ihre Hand.
,,Sie müssen jetzt aussen warten!”, sagte der Arzt  zu mir und platzierte mich auf einem Stuhl vor einem Zimmer.
,,Aber!”, versuchte ich zu widersprechen.
,,Warten sie hier, ich hole sie, wenn wir entsprechende Ergebnisse haben ja?”, meinte er.
Ich küsste ihre Hand und musste dann sehn, wie sie weg geschoben wurde.
Die Bänke waren Hart. Ich lehnte mich nach vorne und stützte meinen Kopf auf die Hände.
Wieso hatte sie das getan? Wieso hatte ich das getan? Ich war schuld wenn sie jetzt sterben würde, ganz allein ich… Nur ich… Ich…
Ich hörte Schritte näher kommen.
,,Tom!”, rief eine Stimme.
Bill, Georg und Gustav kamen näher. Bill nahm mich gleich wieder in den Arm. Ich lächelte gequält.
,,Wieso macht sie so was…”, fragte Bill entgeistert, der sich gerade neben mich gepflanzt hatte und an die Wand starrte. 
Georg zog eine Augenbraue hoch und sah mich an.
,,Wegen mir…”, hauchte ich und vergrub den Kopf wieder in den Händen.
,,Hä?”, kam es von Bill.
,,Ähm… Komm Bill wir hohlen nen Kaffe für Tom, dann erklär ichs dir…”, schaltete sich Georg ein und zog Bill Richtung Cafeteria. 
Irgendwann hörte ich einen entsetzten ,,Was?!” schrei, aber das war mir egal. Ich wollte nur das Mimi wieder gesund werden würde… Und zwar ganz ganz schnell.
Irgendwann kamen die beiden zurück. Bill sah mich entsetzte an und murmelte die ganze Zeit was von wegen ,,Das ich das nicht gecheckt hab…”. Georg lies sich neben mich fallen.
Wir warteten an die 4 Stunden. Jede einzelne Minute, Sekunde zerfraß mich innerlich mehr. Aufeinmal kam der Arzte zu uns.
,,Sie können jetzt zu ihr… Aber nur einer, nach dem anderen. Sie ist sehr schwach…”, sagte er.
Ich stand auf und ging mit schnellen schritten Richtung Zimmer.
,,Wird sie es überleben?”, fragte ich unsicher.
Er schüttelte den Kopf.
,,Es hat zu lange gedauert, bis wir bei ihr waren, und die Tabletten und…”, sagte er und sah mich mitleidig an.
Ich ging ins Zimmer. Da lag sie, angeschlossen an so viele Schleuche. Unsicher sah sie mich an.
,,Mimi…”, flüsterte ich und ging auf sie zu.
,,Tom ich…”, fing sie an.
,,Pssst…”, hauchte ich und legte ihr meinen Finger auf die Lippen.
,,Georg hat mir alles gesagt… Es tut mir alles so Leid…”, jammerte ich und mir stiegen wieder die Trähnen in die Augen.
Sie atmete schwer, doch lächelte.

Die Mediziner Sagen heute wirst du von uns gehen,
Ich hör dein Schwacher Herz Schlagen,  und mir kommen die Trähnen,
Ich will dir soviel Sagen, ich wills in Ordnung Bringen,
Ich bete das du merkst, wie ernst mir diese Worte sind…

,,Ich hätte dir sagen solln…”, murmelte sie.
,,Ich versteh dich schon…”, sagte ich und nahm ihre Hand.
Sie war so kalt.
,,Ich liebe dich…”, hauchte sie und sah mich durch einen Trähnen Schleiher.
Sie sah immer noch so wunderschön aus… So perfekt.
,,Wieso hast du das gemacht?”, fragte ich und so gleich liefen mir wieder die Trähnen über die Wangen.
,,Ich… Ich kann nicht leben ohne dich…”, heulte sie.
Sie war so schwach.
,,Aber ich soll Leben ohne dich?”, fragte ich verzweifelt.
Ich kam mir vor wie in ner schlechten Soap. Hier lag ich, wäre doch nur alles anders gelaufen… Ich musste meiner Freundin, meiner Großen Liebe beim sterben zu sehn…
,,Vergiss mich nicht…”, hauchte sie.
,,Wird ich niemals…”, erwidert eich und küsste sie ein letztes mal.
Sie lächelte.
,,Ich liebe dich Tom…”, hauchte sie und schloss dann ihre Augen.
,,Nein, verlass mich nicht…”, flehte ich und nahm sie in den Arm.

Ich weiss die Engel werden sich gut um deine Seele Sorgen,
Und auch ein Schmetterling wird kommen wie an jenem Morgen
Lass deine Ängste Hier, nimm meine Hoffnung mit,
Ich weiss für jeden Menschen ist der Tod ein Kompromiss,
Ich würd mein Herz geben, Ich würd dich bis in den Himmel Tragen,
Dich dort schlafen legen und den Schmerz nehmen,
Doch das ist deine Reise, Ich kann dich nicht begleiten,
Gott will das ich bei dieser Reise nicht dabei bin…

Ich wollte sie nicht los lassen. Nicht war haben, das sie für immer gegangen war. Ich hörte den Schrillen Thon der Maschiene, die ihren Herzschlag anzeigte. Ein einziger Strich war zu sehn, und dieses Piepsen. 
Die Ärzte Kamen herein und zerrten mich von ihr weg. Setzten mich draußen auf die Bank. Ich heulte, weinte, wusste nicht was ich tun sollte.
Ich würde es nicht aushalten ohne sie! Ich hatte mein ganzes Leben mit ihr verbracht, wie sollte ich ohne sie Weiter machen? Bill drückte mich fest an sich. Ich hielt es nicht aus, zu wissen, das, das ich schuld war! Ich riss mich aus Bills Umarmung los und lief den Gang entlang. Irgendwo hin in die Nacht hinein. Hier war ich nun, allein… Und wusste immer bei mir selbst… Ich würde sie für immer lieben….

The End
 



Gratis bloggen bei
myblog.de